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dimidiam sororibus, quotcunque essent, dabat. (Allein
das SCtum Tertullianum hatte das nicht verordnet; man
sehe 9 60 S 157 f.) Quod quoniam ante non correximus, ¬
nunc emendamus, (Justinian andert hier
wirklich seine eigene Constitution ab,) vocantes eam hoc
quoque casu cum filiabus aequaliter (so war es auch
schon nach dem SCto Tertull.), ut quantum quaeque filiarum ¬
habet, tantum et ipsa solum capiat. Et in omni casu
huc faciente in virilem portionem etiam mater veniat, sive
soli sint masculi, sive solae foeminae, sive uterque sexus
sit mixtus.
§. 88.
Erbrecht des Vaters.
4) Jn Absicht auf das Erbrecht des Vaters
ist noch insonderheit zu bemerken, daß
a) Justinian durch die L. 11. C. Communia de
succession. (vom J 529.) die oben (§.64. S 170) angeführte ¬
Constitution der Kaiser Leo und Anthemius,
welche eigentlich nur von einem solchen peculio redete,
das das verstorbene Kind durch die Ehe erworben hatte,
dahin erweiterte, daß wenn das in vaͤterlicher Gewalt
verstorbene Kind auch ein solches Vermögen hinterlassen
hätte, welches demselben von mütterlicher Seite zugeflossen ¬
wäre, eben die von den Kaisern Leo und Anthemius =
bestimmte Successionsordnung Statt haben sollte;
nämlich der Vater sollte zwar den Niesbrauch dieses
Vermögens auf Lebenszeit behalten, in die Proprietät
aber sollten des verstorbenen Sohns Kinder, oder in
deren Ermangelung desselben Geschwister succediren,
und zwar so, daß die vollbürtigen Geschwister
den Vorzug vor den Halbgeschwistern haben sollten. ¬