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Beitrag zur Geschichte
gleicher weys als es so ein erbers weybspild in hurischen
klaydernn fundenn, vund darumb vnkeuscher werck halb
angefochten wurde, die mag nit clagenn das sie domit
geschmecht sey ff. de inju. 1. Item apud §. Si quis
virgi*). Doch soll der weltlich Richter so in disem falle
vonn wegen der hohenn weyhe weysung gepottenn wurdet -
bis zu erfindung der warheit mit peinlicher Handlung
ruen."
„(§. 8.) Es mocht sich auch ein geistlicher der die
hohenn vund heiligenn weyhe empfangenn het. in
vorgemelten weltlichenn vnnd lesterlichenn
vmbstendenn Solang pößlich vund ergerlich gehalttenn -
habenn, vnnd von meniglich fur einen leihenn
geacht, der weltlich richter het dan vmb ein pose
grose vbeltat on erlaubtnus des geistlichenn Richters,
vund on degradirt mit weltlichem gericht zum
tode zustraffen c. perpendimus ibi glo. et doct. de sen.
X. cum suis concordantiis c. 1. de Apost *).
Aber
darinnen soll mit verechtligkeit Sonnder grose fursichtigkeit
auch rat der gelertenn vund verstendigen gepraucht, damit -
wider die geistlichenn freyheit durch freuel oder leichtuertigkeit -
nit gehandelt werdenn."
„(§. 9) Wo auch ein clerick der sein geburende -
kron vnnd claydung trug in grosenn lasternn -
verharrt, Solle vonn seinem geistlichenn Richter -
drey mal ermant werdenn, sich dauonn zu keren, wirdet -
der selbig aber solche vermanung in grossenn lasternn
betrettenn So mag in der weltlich Richter als einen der
kein straff zu pesserung leydenn oder aufnemenn hat wollenn
(wie sich der verwurckung halb nach weltlichem Rechtenn
geburt) richtenn vund straffenn. c. in audientia et c.
16) Fr. 15. §. 15. D. XLVII. 10.
17) Decr. Greg. L. 5. T. 39. c. 23.; T. 9. c. 1.
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