Das Gewächsreich.
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Als Abänderungen davon sind zu bemerken: die gemeine ¬
weiße Schminkbohne, die Schwerdtbohne, die
bunte türkische Bohne, die Zuckerbohne, die Erbs= oder
Eierbohne und die englische Frühbohne. Die Krup= oder
Kriechbohnen müssen etwas weiter auseinander gelegt
werden, als jene, weil sie sonst leicht verderben. Man
ißt nicht nur die Schoten oder Schalen frisch, und die
Bohnen selbst getrocknet, sondern man macht sie auch mit
Essig und Gewürz, oder mit Salz zum Gebrauch auf
den Winter ein, nachdem man sie vorher abgekocht hat.
Die Saubohnen gehören zu dem Geschlechte der
Wicken. Die kleinen Feldbohnen, eine Art derselben,
dient nur zum Futter für das Vieh; die großen Gartenbohnen ¬
hingegen werden, so lange sie jung sind, als
Gemüse verspeiset.
Die Erbsen werden theils auf dem Felde, theils
in Gärten gesäet. Jene, die Felderbsen, genießt man
meistens trocken; die Gartenerbsen aber grün. Von diesen ¬
giebt es auch sehr viele Arten, z. B. Büschelerbsen,
Klunker- oder Fontanellerbsen, grüne Erbsen, welche
auch nach dem Trocknen grün bleiben, Zuckererbsen u. a.
Die Erbsen können ebenfalls eingemacht und für den
Winter aufbewahrt werden.
Die Kichererbse, die Gattung eines eigenen Geschlechts, ¬
wächst im Orient und in Südeuropa wild, und
bringt in kleinen Schoten eckige Samen, die einen etwas ¬
bittern Geschmack haben, und daher mehr für das
Vieh, als für Menschen angepflanzt werden.
Die Linse wird selten in Gärten gebauet, ob man
gleich eine besondere Arz Gartenlinse hat, die viel größer
ist, als die gemeinen Feldlinsen. Ueberhaupt werden unter
den Hülsenfrüchten die Linsen am wenigsten geachtet, weil
sie schwer verdaulich sind. Wenn man sie aber enthülset,
welches
Naturgeschichte.