Volltext : Denkschrift über den Büchernachdruck

In  einem  Augenblicke,  wo  Recht  und
Humanität  ihren  schönsten  Sieg  feiern.
wo  die  Edelsten  der  Nation  versammelt
sind,  um  die  Wunden  des  Vaterlandes  zu
heilen  und  auf  gerechter  Wage  jedem  Volke, ¬
  jedem  Stande  zuzuwiegen  was  ihm  gebührt; ¬
  in  diesem  feierlichen  Augenblicke
treten  die  deutschen  Schriftsteller  und
Buchhändler  mit  Zuversicht  vor  den  Areopag, -
  um  ein,  in  ganz  Deutschland  gültiges, ¬
  Gesetz  gegen  den  Büchernachdruck
zu  erbitten,  der  schon  so  lange  dem  Gelehrten ¬
  die  Früchte  seines  Fleisses  verkümmert; ¬
  der  ihm  den  Muth  raubt,  da
zu  säen,  wo  lauernde  Fremdlinge  erndten; -
  der  ihn  oft  durch  Sorgen  von  einer
            
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