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frist mit zu computiren. Was den zweiten anlangt,
so würde die Präjudicialfrage, wann der Versicherte
die Kenntniß des Schadens erlangt habe, neue Streitigkeiten =
veranlassen, und am Ende nur durch Eidesdelation =
entschieden werden köͤnnen, welche, wo sie vermieden ¬
werden kann, niemals zu statuiren ist. Alles
dies fällt aber bey dem vom Gesetzgeber nach der höchsten =
Billigkeit angenommenen terminum indicationis
weg. Es war weder unbillig, ihn anzunehmen, noch
werden Ungewißheiten dadurch veranlaßt. Die Worte
des Gesetzes sprechen sich auch hier so deutlich aus, daß
man ihnen nicht einmal gewaltsam einen andern Sinn
unterschieben kann.
§. 8.
Entgegengesetzt verfügt die Rotterdammer und
Amsterdammer Assec. Ordnung, welche letzte art. 38.
bestimmt: „Ende sullen alle Actien von Schaden an
Avareyen Große am Scheepen en Goederen geintenteert =
moeten worden ten langsten binnen dee tnd van een
en half Jahr wanneer de Rampen en Schadens zye vorgefallen, =
binnen de Limiten van Europa als hier voor
bey art. 29. is bepaalt, maar beyten die Limiten verder
zyede geschied, sullen de Actien binnen dee tydt van
drie Jaarn möten werden geintenteert, en geregtigkyt
vervolgt, en voortgehet op poene van verstek.“ Nach
dieser beginnt also die Verjährungsfrist a tempore
contingentis, und ganz nach den Grundsätzen des
römischen Rechts, nach welchem die Verjährung einer
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