Volltext : Buchholtz, Alexander August von: ¬Die Lehre von den Prälegaten

Die  Quellen.
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17)
was  erst  Hadrian  (also  nach  diesem  Testamente)  generalisirt
Trotz  der  legalen  Ungiltigkeit  dieses  Vermächtnisses  wurde  der
Wille  des  Testators  von  Plinius  befolgt.  Auch  finden  wir
1
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in  desselben  Plinius  Briefer
3)  ein  Testament  erwähnt,  worin
wiederum  Plinius  zum  Erben  eingesetzt,  aber  gebeten  war,
mit  Zurückbehaltung  einer  Summe  die  ganze  Erbschaft  an
19)
zwei  Stadtgemeinden  zu  restituiren
Möglicherweise
2)  in  eine  eben  so  frühe  Zeit  gehört  das
21)  insoTestament ¬
  eines  Lucilius,  dessen  Inhalt  uns  Gruter
weit  mittheilt:  Lucilius  ....  hoc  testamento  fieri  jussit
honoris  pietatisque  causa  sibi  et  Lucilio,  secundo  patri.
et  Florenae  Felicitati  matri  et  Luciliae  suae  aviae  ex  HS
bis  mille  praelegatis.  Auch  aus  der  Zeit  nach  Constantin
fehlt  es  nicht  an  uns  erhaltenen  griechischen
)  und  römi17) -
  Ulpiani  tit.  24  §  28:  Civitatibus  omnibus,  quae  sub
imperio  P.  Romani  sunt,  legari  potest:  idque  a  Divo  Nerva  introductum, ¬
  postea  a  Senatu,  auctore  Adriano,  diligentius  constitutum ¬
  est.  Dirksen  Civilistische  Abhandlungen  Bd.  2  S.  134.
18)  Epistolae  lib.  10  epist.  79:  Iulius  Largus  rogavit  testamento, -
  ut  hereditatem  suam  adirem,  cerneremque;  ac  deinde  perceptis ¬
  (auch  hier  schwankt,  wie  öfters  in  den  Digesten,  die  Leseart
zwischen  perceptis  und  praeceptis)  quinquaginta  millibus  nummorum, ¬
  reliquum  omne  Heracleotarum  et  Tianorum  civitatibus  redderem. ¬

19)  Ulpiani  tit.  22  §  5:  Fideicommissa  hereditas  municipibus -
  restitui  potest.
20)  Zweifelhaft,  ob  ein  Prälegat  darin  gemeint  sey,  sind  folgende ¬
  Worte  in  des  Reinesius  Inscriptiones  p.  546  nr.  82:  Valens ¬
  leg.  heres  amica.
21)  Inscriptiones  p.  551  nr.  3.
22)  Die  hierher  gehörigen  Worte  aus  dem  Testamente  des
Constantinopolitanischen  Bischofes  Gregorius  von  Nazianz  (vom  Jahre
389)  lauten  in  der  Uebersetzung  bei  Spangenberg  Tabulae  negotiorum ¬
  solemnium  p.  75  also:  Volo  praeterea  heredem  meum  Gregorium ¬
  Diaconum  una  cum  Eustachio  possidere  praedium  Nazian,
            
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