Erleuchtungen.
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Die Ursache dieses Tanzes ist folgende. Der Rezipient, ¬
oder das Glas, ist mit Elektrizität geladen (wie in
dem folgenden Versuch deutlich gezeigt werden wird), die
Kügelchen müssen also, wenn man das Glas über sie stelt,
von der Elektrizität, die sich auf der innern Seite desselben ¬
befindet, angezogen, und hernach auf das glaͤserne
Täfelchen wider abgestoßen werden; da dieses nicht volkommen ¬
trokken ist, so nimt es die überfluͤßige Elektrizitat
von den Holundermarkkügelchen an, und läst sie langsam
abstromen. Hierdurch wird das Glas nach und nach entladen, ¬
da die Kügelchen die Elektrizität von der innern ¬
Seite desselben abführen, und die umringenden
fremdartigen Teilchen, welche sich in der Luft befinden,
der äussern Seite dasjenige darreichen, was durch die
Wirkung der Elektrizität auf der innern Seite von derselben ¬
war abgetrieben worden.
Dreissigster Versuch.
Glas kan geladen werden ohne daß es belegt ist.
Man nehme ein Glas oder eine Flasche, die man mit
der Hand anfassen kan, und die so groß ist, daß das Ende
des Leiters in sie hineingebracht werden kan; man halte sie
in der Hand, wie in dem vorigen Versuch, und suche
so viel wie möglich von derselben mit der Hand zu bedekken,
ohne sich jedoch dem Rand oder der Oefnung mehr als zwei
Zol zu nähern. Alsdan drehe man die Elektrisiermaschine
und bewege die Flasche so, daß das Ende des ersten Leiters
beinahe alle Teile derselben berührt, ohne doch auf einen
zwei Zol breiten Streifen am Rande zu treffen. Man
stelle hierauf die Flasche auf das im vorigen Versuch gebrauchte ¬
Täfelchen, mit der Oefnung in die Höhe, (dieses
gläserne Täfelchen mus zuvor wohl getroknet und abgerieben ¬
sein), und fülle sie beinahe ganz mit Schrot; wenn
man nun die Flasche wider in die Hand nimt, und mit
einem Finger der andern Hand den Schrot berüͤhrt, so
wird man einen Schlag fühlen.