Volltext : Erster Band (1)

Erstes  Buch.
240
Die  Hand  ist  kleiner,  weißer,  weicher,  fetter.  p)  Die  Finger  simm
feiner  und  spitziger.  —  Der  Bau  der  Brust  und  ihrer  Muskeln,
wie  die  ganze  Organisation  der  oberen  Gliedmaßen  drückt  die  Boc
stimmung  zu  leichteren  und  feineren  Bewegungen  aus.  Unter  allerollo
weiblichen  Händen  ist  die  in  der  Sömmerringschen  Sammlung  beud
findliche  der  schönen  Paule  de  Vigniers  (Nr.  57.  S.  99.  fg.
bei  den  Anatomen  am  berühmtesten.  D.  Der  Hals  ist  dünnewont
rundlicher,  und  bildet  einen  sanfteren,  allmäligeren  Uebergang  son
wohl  zur  Brust  als  zum  Kopfe.  Beim  Manne  und  bei  männlicherch
Säugethieren  ist  der  Hals  stärker  abgesetzt,  eckiger  durch  die  hervorac.
springenden  Muskeln,  so  wie  durch  den  vorragenden  Schildknorpellsgr
und  besonders  hinten  breiter.  Bei  entmannten  Thieren  werden  düld
Nackenmuskeln  schwächer  entwickelt,  und  der  Hals  gewinnt  ein  mehton
weibliches  Ansehen.
§.  192.  Die  äußeren  Sinnesorgane  sind  beim  männlichenschi
Geschlechte  stärker  entwickelt.  a)  Die  Tastorgane  erscheinen  als  eigentit
lich  männliche  Sinnesorgane,  da  sie  bei  der  Paludina  (§.  134.  auu
die  Stelle  des  Zeugungsgliedes  vertreten,  bei  den  Spinnen  die  Beyd
gattung  vorbereiten,  und  durch  überwiegende  Irritabilität  sich  aussun
zeichnen.  Die  männliche  Antenne  trägt  bei  den  meisten  Phalänenon!
und  bei  Culex  und  Tipula  einen  Borstenkamm,  der  an  der  weibdise
lichen  kürzer  ist,  oder  fehlt;  sie  hat  bei  den  Blatthörnern  größern
Blätter,  bei  Tripoxylon  ein  stärkeres  Grundgelenk  und  zugespitztes
Endglied;  ist  bei  Hylotoma  stärker  und  doppelt  gefiedert,  bei  Ammls
drena  länger  und  dicker,  bei  Eucera  gewunden,  bei  Skolia  langttol
gestreckt  rc.  Die  weibliche  Antenne  hat  10,  die  männliche  11  Gließile
der  bei  Chalcis;  jene  hat  12,  diese  13  Glieder  bei  Ceropales,  Pomino
pilus,  Psen,  Pepsis,  Larra,  Bember,  Liris,  Bethylus,  Skoliaoilo
Hellus,  Vespa,  Polistes,  Prosopis,  Mellinus,  Apis,  Formica;  jenantsj
hat  16,  diese  17  Glieder  bei  Tarpa;  jene  19,  diese  20  bei  Cephusuck
(Nr.  114.  I.  S.  233.  Klug  in  Nr.  183.  I.  S.  68.  fgg.).  Sac
hat  auch  das  Männchen  bei  den  Arachniden  größere  Palpen,  das  dens
Crustaceen  zwar  kürzere,  aber  dickere  und  knopfförmige  Antennemmon
Bei  männlichen  Hasen  und  anderen  Säugethieren  ist  der  Schnauz-zur
bart  länger  und  steifer.  Nur  bei  wenigen  Thieren  sind  die  weiblichen ¬
  Antennen  stärker  entwickelt:  so  sind  sie  bei  Cancer  gammarusiun
            
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

powered by Goobi viewer