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Hrimbach,
schrift durch Cujacius92) ^ dieser mit guten Gründen verthei-
digt worden.99) Von den Erben des Cujaciuö erwarb Peter
Faber die Handschrift im Jahre 1594, wie die oben erwähnte
Bl. 2. derselben von ihm geschriebene Bemerkung ergiebt. Im
Pariser Catalog wird die Handschrift in das 12. Jahrhundert ge-
setzt. Nach der Schrift kann sie auch weder vor dem 12. Jahr-
hundert, noch nach dem 13. Jahrhundert geschrieben sein. Der
Text und die Scholien sind von derselben Hand geschrieben, mit
Ausnahme der äußeren Randscholien, welche von anderer Hand her-
rühren. Die Bezeichnung der Textesstellen, zu denen die Scholien
gehören, durch Buchstaben oder andere Zeichen, welchen dieselben
Zeichen vor den Scholien entsprechen, findet sich auch in dieser
Handschrift. Die Scholien sind größtentheils Excerpte aus den
Schriften der Juristen des 6. Jahrhunderts; seltener sind die neue-
ren Scholien.
VIII. Lib. XLV—XLVIU. Codex Parisiensis graecus
1349.94) Die Handschrift hat die frühere Bibliotheknummer 1840,
ist in Folioformat und besteht aus 238 Blättern. Bl. 1 —6 steht
im Verzeichniß (nivcclj*) der Titel der Bücher 45—50, dem Cois-
linschen Titelverzeichniß der Bücher 1 — 9 sehr ähnlich. Die Blätter
7—206 enthalten die Bücher 45—48 der Basiliken mit alten und
neuen Scholien, welche über, unter und neben dem Texte stehen,
aber keine Jnterlinearglossen. Der Text unterscheidet sich von den
Scholien durch größere Schrift. Die Bezeichnung der Textesslellen,
auf welche sich die Scholien beziehen, durch Buchstaben, welchen
92) Biener, Th&nis T. IX. p. 315—329 glaubt, CujaciuS habe die
von Biglius oder von Hopperus geliehene Handschrift nicht zurück gegeben.
°3) Berriat-Saint-Prix, Themis T, X. p. 163. Bgl.LIortreuil
T. II. p. 198. not. a.
") Der Pariser L'atalog giebt folgende Beschreibung: Codex membra-
naceus, olim Medicaeus, seculo undecimo exaratus. Continet libros
XLV—XLVIII cum uberrimis scholiis, quae in Hann. Fabroti editione
leguntur. Praefixus est index titulorum graecus, et is index praeter
libros hoc libro comprehensos etiam duos sequentes complectitur, 49 et
50. Is Codex seculo undecimo exeunte exaratus videtur. Auch haben
die Handschrift Zachariae, AlQ&ntu p. 50 und Heimbach jun. Avix-
doTtt T. II. p. LXVI beschrieben, letzterer überdies in den zum Behuf der
Basilikenausgabe mir zugestellten Papieren.