Inhaltsverzeichnis : Euler, Ludwig Heinrich: Beitrag zu der Geschichte der Testamente in Frankfurt am Main

48
folgends  gevirt  zusammen  gelegt,  meynen  Namen  widderumb  und  daß
solches  mein  lezter  Wille  sei  darauf  geschrieben,  eine  schwarz  seiden
schnürlein  dadurch  gezogen,  und  damit  verschlossen,  auch  mit  meines
lieben  Herrn  seligen  Pittschier,  dessen  ich  mich  uff  meinem  Witibstuel
gebrauchen  thue,  von  Außen  verpitschiert.  Dasselbig  folgends  also
verschlossen  und  verpittschiert  den  rc.  Herren  Ant.  Ellern,  Carlen  Kuehorn ¬
  u.  Christoph  zum  Jungen,  alle  drey  Scheffen  und  des  Raths
allhier  fürgelegt,  mich  gegen  ihnen  mundlich  erklärt,  daß  darin  mein
lezter  liebster  Wille  beschrieben  seye,  und  sie  darauf  gebeten,  daß  Ihrer
jeder  sein  Pitschier  von  außen  daran  auftrücken  und  daneben  auch  seinen =
  Namen  schreiben  wollte  und  dan  folgends  solches  mein  verschlossen ¬
  Testament  den  Hern  Burgermeistern  zu  liefern  und  sie  von  meinet
wegen  zu  pitten  daßelbig  zu  Verwarung  zu  nemen,  und  bis  zu  meinem ¬
  Absterben  verschlossen  zu  halten,  aber  nach  meinem  todt  zu  eröffnen,
und  in  der  Canzlei  alhir  ingroßiren  und  abschreiben  auch  des  Raths
Siegel  alsdan  dran  henken  und  damit  bekreftigen  zu  lassen,  Allermaßen
als  ob  ich  ihnen  denselbigen  unverschlossen  hette  zugestelt  und  umb
Ingroßirung  und  Siegelung  jetzund  alsbald  zu  thun  gebeten  hette.
Geschehen  Dienstag  17  März  1579.
Ich  Lucia  rc.  —  folgt  mit  der  Testirerin  Hand  ihre  Unterschrift ¬
  und  Wiederholung  der  Erbeinsetzung.
Auf  die  Außenseite  haben  die  Testirerin  und  die  drei  Schöffen
ihre  Namen  geschrieben  aber  ohne  Siegel.
Sodann  die  Canzlei  Notitz,  daß  dies  Testament  den  17  Märtz
1579  durch  Dr.  Carl  Kuehorn  und  Christoph  zum  Jungen  verschlossen ¬
  dem  jüngern  H.  Burgermeister  übergeben  worden  sei.
            
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

powered by Goobi viewer