194 II. Th.I. Abth. Gesetze der Bewegung flüissiger Körper.
ds
da
fre—).
E.cr.
ds
1
da
weil y als beständig angeschen wird.
Die Form der Eunction f: « ist also durch F: x bestimmt, ¬
wenn die Figur des Gefalses bekannt ist.
206. 1. Exempel. Das Fluidum fliefse über einem
ebenen horizontalen Boden hin; man sucht die Gleichungen
für die Geschwindigkeit und den Druck, wenn die Bewegung ¬
den Bedingungen, der vorigen Probleme gemass ist.
Die Höhe des festen horizontalen Bodens sey — 0,
oder man rechne die Ordinaten z vom Boden an, so ist
s — olund ds — 0; es muls daher fur z —0 auch. w — 0
werden, und f: » — F: x seyn, das heilst, die mit f und
Fbezeichneten Functionen hängen auf einerlei Weise von
den Gröfsen ab, worauf sie sich beziehen. Ist die Bewegung ¬
nun zugleich so beschaffen, dass sie von der Zeit und
von der Ordinate y gar nicht abhängt, dass nämlich in allen
Punkten, für welche x und z denselben Werth haben, alle
Umstände gleich sind, so kann man y und t in den unbestimmten ¬
Functionen weglassen, und erhält hier
u= F: (x+zV—1)+F:(«—2V—1),
W (—1. F. (xZ—1)——1.F. (x—2—1),
u2+ i
28
= 28 (h—2) —
oder
t.
pb (h—2) — — F. (xz/-1). F: (r—z—1).
207. Will man nicht annehmen, dass die Bewegung
in allen parallelen Ebenen ganz gleich, nämlich Geschwindigkeit ¬
und Druck in allen Punkten gleich sey, für welche
« und z einerlei Werthe haben, so muls auch y, und wenn
von einer im Fortgange der Zeit veränderlichen Bewegung
die Rede ist, auch t auf unbestimmte Weise in den Functio¬