Vom Zueignungsrechte.
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recht, (ius belli,) und die Nachlässigkeit des Eigenthümers, ¬
wenn gleich II. das Zueignungsrecht nach
den Gegenltänden, die es afficirtt verschiedene Benennungen ¬
erhält, als z. B. Fundrecht, (ius inventionis,) ¬
Fischerey
gerechtigkeit, Jagdgerechtigkeit ¬
u. s. w.
§. 1213.
Zueignung,
Occupation, (occupatio,)
ilt ein körperliches Factum, wodurch man eine Sache ¬
in seinen Gewahrlam bringt, in der Absicht,
lich selbige aus eigner Macht zuzueignen. Man
theilt die Zueignung a potiori in occupatio rerum
nullius und bellica ein. Von jener sind das Jagen, ¬
(venatio,) welches auch den Vogel-, (aucupium,) ¬
und Fischfang oder das Fischen,
(piscatio,) in sich fasst, und das Finden, (inventio,) ¬
Gattungen.
1214.
§.
Die Erfordernisse einer wirksamen Occupation
find 1. eine Sache, die das Zueignungsrecht afficirt; ¬
2. eine Sache, die durch die Zueignung erworben ¬
werden kann, 8) 5. eine Handlung, wodurch ¬
man die Sache in feinen Gewahrsam bringt,
die nun nach den Gegenständen, die occupirt werund ¬
endlich
den, sehr verschieden seyn kann;
4. die Absicht, lich die Sache zuzueignen.
g) Kann man auch unkörperliche Sachen occupiren?
Höpfner theoretisch- practischer Commentar über die
Institutionen, §. 296.
h) L. 5. §. 1. D. de acquir. rer. dom. §. 13. I. de rer.
divis. L. 3. §. 2. L. 5. pr. D. eod. §. 12. 1. eod.
L. 5. §. 4. L. 55. D. eod. Leyser Medit. ad D.,
Spec. 439. I. F. Ehrlen, (pr. Silberrad,) D. 2
de occupatione rerum immobilium. Argent. 1756
u. 1757.
§. 1215.