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Jahr 1806., gerade von denjenigen Gegenden und Ländern =
losgerissen wurde, mit welchen sie früher, gleichsam ¬
durch die Natur hingewiesen, in besonderem Handelsverkehr =
stand, wie die Main= und Neckar Gegend,
oder das jetzige Baiern, Würtemberg und Baden; —
und noch mehr, als gerade diese Nachbarlande, durch
feindselige, überaus große Mauthen und Eingangszölle, =
den Handel nach jenen Gegenden, überaus erschwerten, =
ja beinah unmöglich machten.
Dieser Schlag traf beinah alle Gegenstände des
Gewerbfleißes und Handels, welche früher hauptsächlich =
Geld und Nahrung brachten; — Tücher, Eisenwaare, =
Leder, Obst rc. —Am empfindlichsten aber
die Tuchfabrication.
Der überaus hohe Eingangszoll in Baiern, und
seit kurzem in Baaden, wohin sonst das meiste hierländische ¬
Tuch verkauft wurde, macht jetzt den Absatz
in diese Nachbarländer fast unmöglich; während das
eigene Land dafür keinen Ersatz bietet.
Natürliche Folge davon ist die allgemeine Verarmung ¬
fast aller Tuchmacher; welche dann wieder
empfindlich auf den Wohlstand der übrigen Bewohner
hiesiger Gegend zurückwirkt.
Es ist schwer die traurige Lage dieser ehemals
wohlstehenden Volksklasse zu schildern.
Viele hunderte von Tuchmachern mußten ihr Gewerb =
aufgeben und oft ihre ganze Haabseligkeit ihren
Gläubigern überlassen, wie dieß die Gerichtsacten,
nur zu viel, bezeugen, und die Wenigen, die sich
bisher, häufig nur mit äußerster Anstrengung, noch
aufrecht erhalten haben, sind, großentheils, ihrem Verderben ¬
ebenfalls nahe.
Aehnliches gilt, mehr oder weniger, von den
übrigen Gewerben des Landes; zumal auch von den