Metadaten : Samhaber, Franz: Zur Lehre von der Correalobligation im römischen und heutigen Recht

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schließt  18)  Nach  dem  von  Paulus  in  L.  21,8.  5  Durde
pactis  !7)  und  E.  23  eod.13)  aufgestellten  Grundsatz  müßte,
wenn  Regreß  allgemein  anerkannt  wäre,  der  von  einem  Cörrealschuldner ¬
  ohne  specielle  persönliche  Beziehung  geschlossene
Erlaßvertrag  stets  allen  Correi  nützen.  So  lautet  aber  nicht
die  Entscheidung  der  Quellen;  ein  solcher  Erlaß  nützt  mur
den  correi  promittendi  scii**).  Weiterhin  dürfte  vielleicht ¬
  (wenngleich  nicht  sicher)  der  Satz,  daß  nur  von  correi
debendi  sociidet  eine  mit  einer  Gegenforderung  des  andern
compensiren  kann29),  gegen  v.  Savigny's  Ansicht  sprechen. ¬
  Das  Rämliche  scheint  zu  gelten  von  L.  34  pr.  D.  de
recept.  (Paulus),  endlich  von  einer  Stelle,  auf  welche
neuerlich  Fitting  (S.  103  Note)  aufmerksam  gemacht  hat:
L.  10  §.  10  D.  de  in  rem  verso  (Ulpian)?*).  Nach  diesem ¬
  letzten  Fragmente  wird  eine  versie  in  rem  nur  dann
angenommen,  „si  pecunia  ad  patrem  pervenerat",  wähvend
in  dem  daselbst  unterstellten  Falle  einer  Correalschuld  der  all¬—

ir
T  S.  104.  105.
16)  Vgl.  v.  Vangerow  6.  Aufl.  II1.
Regreßfrage  verwerthet  übrigens  dieser  Rechtslehrer  die  Stellen
über  den  Erlaß  so  wenig  als  dies  Andere  pflegen."
17)  ...in  rem  pacta  omnibus  prosunt,  quorum  obligationem -
  dissolutam  essé  ejus,  qui  paciscebatur  interfuit.
—  —  „Cum  alio  conventio  facta  prodest,  sed  tunc  demum,
18)
quum  per  eum,  cui  exceptio  datur,  principaliter  ei,  qui
pactus  est,  proficiat
19)  L.  25  pr.  D.  de  pactis  (Paulus),  vgl.  L.  9  §.  1  fin.  D.
de  duobus  reis  (Papin.).
Si  duo  rei  promittendi  socii  non  sint,
20)  L.  10  D.  h.t.  (Papin.)
non  proderit  alteri,  quod  stipulator  alteri  reo  pecuniam  debet.
„Idem  tractat,  an  ex  éventu  possit  in  rem  patris  filius  ver21) ¬

tère,  veluti  si  duo  rei  pater  et  filius  fuerint,  et  filius  mutuatus ¬
  suo  nomine  solvat,  vel  si  filio  jussu  patris  credidisti
et  filius  creditum  tibi  solvisset?  Mihi  videtur,  si  quidem
pecunia  ad  patrem  pervenerat,  videri  in  rem  versum;
quod  si  non  fuit,  et  suum  negotium  gerens  filius  solvit,
non  esse  de  in  rem  verso  actionem.
            
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