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daß ich endlich 4. keinen Menschen zwinge, meine Verlagswerke ¬
zu kaufen. So wenig also der, welcher aus
Leckerhaftigkeit für eine Mahlzeit von ausgesuchten Speisen ¬
und Getränken 3 — 4 Thaler bezahlt, über Beeinträchtigung ¬
klagen darf, so wenig darf es der, welcher
aus Neugier, ein von mir verlegtes vortrefliches Buch zu
lesen, für ein Alphabet 3—-4 Thaler zahlen muß. Denn
wie gesagt, ich dringe ihm das Buch nicht auf, sondern
lasse allen Menschen ihre natürliche Freiheit. Sollten -
Sie aber vielleicht sagen, meine Verlagswerke seien den
Leuten unentbehrlich, und darum übt' ich doch im
Grunde einen sultanischen Despotismus aus: so muß ich
Ihnen zwar für die gute Meinung, die Sie von meinen
Sachen haben, ergebenst danken. Aber gleichwohl muß
ich Ihnen, so leid es mir um meines eignen Vortheils
willen thut, auf das Bestimmteste widersprechen. Kein
Buch in der Welt ist unentbehrlich, selbst die Bibel nicht.
Jahrtausende sind verflossen, ehe die Menschen Bücher
hatten, und sie mögen sich doch auch leidlich genug befunden ¬
haben; so wie noch jetzt Millionen auf der Erde
leben, die keine Bücher haben, und sich bei diesem Mangel ¬
vielleicht besser befinden, als der reichste Büchersammler ¬
mitsammt seinem Bibliothekar. Was aber die Bibel
betrift, so wissen Sie ja selbst, meine Herren, daß es eine
große Religionsgesellschaft giebt, die sich noch obendrein
für allgemein und untrüglich und alleinseligmachend hält
und doch den Laien das Bibellesen verbietet, wenigstens
nicht unbedingt gestattet. Ja ein recht eifrig frommer
Priester dieser Kirche ist, wie verlautet, in seinem from¬