Full text: Jahrbücher für die preußische Gesetzgebung, Rechtswissenschaft und Rechtsverwaltung (Bd. 3 = H. 5/6 (1814))

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ten. Das Publikum muß demselben' daher dankbar da-
für sein, daß er dieselben auch in dieser Beziehung be-
arbeitete und sie jetzt öffentlich mittheilt. Sehr richtig
ist die Bearbeitung, dem theoretischen Interesse der Sa-
che nach, bald ausführlicher, bald kurz ausgefallen, die
Auswahl des Gegenstandes ist fast durchgehends glück-
lich und 'angemessen; alle Theile des Privatrechts erhal-
ten hier Beiträge. Rec. kann nicht alle hierin enthalte-
ne Abhandlungen anführen, sondern beschränkt sich auf
die Angabe einiger, z. B- auf die MH. von den prakti-
schen Jrrthümern, welche aus der unrichrigen Idee eines
nutzbaren Eigenrhums entstanden sind, oder doch entste-
hen können (no I.) über die Usucapio, libertatis (no V.)
ob d§r Testaments - Erbe bloS. Jntestat-Erbe fcyn darf?
(n. XX). über die Meinung, baß der Pfiichttheil über-
haupt, und. der der Eltern insbesondere, ein Thcil der
Intestat-Erbportion scy, (n. XXXIV); über Fideicom-
misse (n. XXXV), ob Magistratspersonen zur Bürger-
schaft gehören (n. XXVIi) und, so viel das Recht des
Preußischen Staats betrifft, über das Klage-Recht eines
Machtgebers auch ohne Cession (u. IX); über die Unzu-
lässigkeit der redhibitorischen Klage wegen der sogenannten
Franzoseukrankheit (n. XIII) — enthalt eine gedrängte Ge-
schichte der Gesetzgebung über diesen Gegenstand — «. a.,ro.
Der Verfasser hat allenthalben auf die neuere Literatur
Rücksicht genommen und auch hierdurch den Wunsch, daß
er die Herausgabe dieser Sammlung fortsetzen möge,
begründet. (In Berlin bei F.-rdinand Dümmler, Char?
lottenstraße No. 32. zu finden).

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