Full text: Jahrbücher für die preußische Gesetzgebung, Rechtswissenschaft und Rechtsverwaltung (Bd. 3 = H. 5/6 (1814))

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b. Sollten Sechs von dem Herrn Grafen zu benen-
nende Bediente desselben, welche in der Stadt woh-
nen und keine bürgerliche Nahrung treiben, gegen
Nehmung von Freizetteln von der Consumtions-Ac«
cile und andern Personal«, nicht aber Real-Oae-
t'ibus frei feyn:
c. Sollten fämmtliche Gräfliche Lehngüter, die der
Herr Graf, wie feine Vorfahren, bisher wirklich be-
sessen, oder welche er hiernächst davon noch reim-
ren kann, und
6. die Factoren und Arbeiter, welche in des Hem
Grafen eigenrhümlichen Hütten wohnen, uud Gräf-
liche Bediente bei ben Hütten find, in allen Stük-
ken exemt bleiben.
Zur provisorischen Ausführung dieser Exemtion
ist, mit Rückstcht auf den Besitzstand im Jahr rgoK
folgendes festgesetzt.
A) In Betreff der Grundsteuer /
soll ein Extrakt aus den Grundsteuer-Rolle»
sämmtlicher Communen, worin Gräfliche, vor-
mals steuerfreie, Grundstücke aufgcführt find, bei»
König!. Gouvernement eingereicht werden,
Die fernere Einzahlung der Grundsteuer wirb
vorläufig durch eine Verfügung an die hiesige
Kreis-Casse gestundet, und soll hiernachst der
Steuer-Directiott zu Halberstadt aufgegeben wer-
ben, vorbedachte, ehedem der Besteuerung nicht
unterworfen gewesene, Grundstücke, nach vorgängi-

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