Full text: Jahrbücher für die preußische Gesetzgebung, Rechtswissenschaft und Rechtsverwaltung (Bd. 3 = H. 5/6 (1814))

dem darin enchaltenen^Äntrage, wird hierdurch geneh-
Diget und" demselben frei - gelassen,. die Vormundschaften
über Mmoreyne 'Erbe» ,Prin;licher Dfficiqnten^ niMepn
Ranges, dem hiesigen Vormunoschafcsgerichte oder &sn
, Untei g-enchten des Orts,- wo. der -Erblasser. Mothen- /ist,
nach Anleitung der ProzessOrdnung Tit. II. - m
eben der Art zu detegiren, .wie„di.e Delegation.überhaupt
in Ansehung der Königs. - Bedieiitm liiederlt Ranges
nach dem h. 58- I. e. für Zulässig zu achten ist; jedoch
mit der Maaß>abe, daß wenn ein solcher Offiziant in
der Prinzlichen Wohnung stirbt, die Siegelung und, Im
ventur von dem König!. Dupillen- Cöllfgio. zu: bcivrrken
ist. '
Berlin den 14. Juni 1614.
Der Iustizminister
v. Kircheisen
An daS Königl. Churmärkfche
Pupille» -CvLesiui».

b.
Reskript an das Städtische Vormundschafts-Gericht
, . in Berlin.

Dem Königlichen Vormundschastsgerichke wird, auf
den unterm a^ten v. M. erstatteten Bericht hierdurch
eröffnet, daß die Direktion der Vormundschaften über
minderjchrige Kinder Prinzlichcr Offizianten allerdings
dem Pupillen-Colleglo gebühret, indem der in der Pro»
zcssOrdnung Tit. ll. §. 102. erwähnte Fall der Dimis-
sion von dem-des Ablebens eines Prinzlichen Offizian-
ten ganz verschieden ist, und in diesem letztem Falle es

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