Full text: Jahrbücher für die preußische Gesetzgebung, Rechtswissenschaft und Rechtsverwaltung (Bd. 27 = H. 53/54 (1826))

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„Kraft und aufopfernderer Gesinnung, denn der Cgois-
„mns ist noch nicht zugetreten. Zn den edelsten und
^besten Naturen, welche innere Widersprüche, durch selt-
„same Mischung von heidnisch fanatischen Ideen und
„von Begeisterung für das Christenthum, von. antiker
„Römertugend und einer katilinacischen Verschwörungs-
Besinnung, Begeisterung für romantisch- ritftrthüm-
„liche offene Kraft und auch zugleich für die leeren
. ,>todten, trostlosen Hirngefpirnste moderner Staatötheo-
,.rieen! Ein Streben, altes deutsches .Volkswesen wie-
„der herzustellen und zugleich eine alle Nationalität
„auflbsende Constitution, nach hem Zuschnitt der un-
„veräußerlichen Menschenrechte zu gründen! Ein edler
„phantasieceichec Wille, verbunden mit so verderblichen
„demoralisirenhen Grundsätzen, wie man sie den Zesui-
„ten kaum vorzuwecftn gewagt hat-" 2) Die Zury,
Referent stimmt dem Verfasser vollkommen bei, wenn
derselbe (S. 18.) anführt: „Eine Zeit, welcher alle am
„Schlüsse des vorigen Abschnitts angegebenen Verkehrt-
„heiten nachgewiesen werden können, entsprang unter
„andern Ausgeburten des menschlichen Verstandes, de-
„ren Produkte gleich in ihrer Entstehung den Keim der
„Vernichtung in sich trugen, und die deshalb eben so
„schnell wieder verschwanden, wie sie kamen, die Begei-
„sterung für die Geschwornen - Gerichte;" die Be-
merkungen über dies elende Blendwerk, welches dem
Volke vorgemacht und von dem unkundigen Theile des-
selben als Wunder, als unerhörte Weisheit eines glück-
lichen combinirten Justizmechquismus, und als Schutz-
mauer des Rechts angegafft wird, stellen den Vers.'als
einen Mann dar, der sich durch keine blendenden, oder
gehaltlosen Seiten täuschen läßt. 3) Die deutschen
Gerichte. 4) Feuerbach's und Savigny'L
Ansichten von unserer Zeit, 5) Die Moral.
6) Die Religion — in beiden Abschnitten treffliche
Winke für öffentliche und besonders Justiz-Beamte.

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