Full text: Jahrbücher für die preußische Gesetzgebung, Rechtswissenschaft und Rechtsverwaltung (Bd. 27 = H. 53/54 (1826))

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ten, und es mußte vorerst die eidliche Entsagung der
Rndolphinischen Police! Ordnung cum curatore nach-
geholt werden. —
Es Ware zwar lediglich der Klager Sache, die an.
gebliche Verwendung des quäst. Darlehns in die Schla-
wencjizschen Güter — wie bis jetzt noch nicht gesche-
hen — nachzuweisett, indeß läßt sich doch schon so viel jetzt
darüber anführen, daß ihnen ■ ein solcher Beweis über-
haupt schwer, und wenn er nicht etwa auf eine Verbe-
ßerung der Substanz der Güter gerichtet werden soll,
te, fast unmöglich fallen, würde. In einem am 4* Au-
gust 1802* ausgestellten und nachher auf Schlawenczitz
- intabulirten Schuld- und Hypotheken-Instrument für
dle Frau Fürstin v. Sacken pr. 119,532. Rth.— bekennt
die jetzige Frau Mitverklügte, daß ihrer Frau Mutter
der Frau Fürstin von Sacken laut Testaments ihres
Vaters des Grafen v. Hoym ein lebenslänglicher Nieß,
brauch üuf ihr, ganzes Vermöge» zustehe, daß sie ihr
theils aus diesem Verhältnis, theils aus. Mehreren
Darlehnen und Vorschüßen, die sie ihr zum Anbau und
zur Conservation ihrer Schlesischen Güter Und Eisen-
werke, nach und nach außer den auf Schlawenczitz
bereits versicherten (oben erwähnten) 64,985 Rth.
noch beträchtliche Stimmen schuldig geworden, die jetzt
auf 119,532* Rth. berechnet worden- und worüber sie
eben die Hypothek bestellte»

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