Full text: Jahrbücher für die preußische Gesetzgebung, Rechtswissenschaft und Rechtsverwaltung (Bd. 12 = H. 23/24 (1818))

ZSc»
zösifche Crimlnal-Juflkj mit brr englischen, tzuand on
passe, sagt er, s Ia proesdurs qu.i 'testenusage en
Angleterre, il semble qu’on sort d’un pays barbare,
aoumis a un peupla d’inquisiteurs et qu’on entre
sur une terre civilisee ou regnent ensemble la
franchjse, la raison, l’ordre et Ia libertej, Diese
Vergleichung der Jurys beider Länder ist um so inter«
restanter, alssiezugleich die Gründe entwickelt, aus welche«
die franzöfischen so sehr tief unter der englischen stehen,
' DerVerfasserhakaber hierbei, nachRefcrentsUrberzeugung,
den Haupt» Grund übersehen, nämlich den, daß diese
Einrichtung mit dem ganzen Geist und Charakter eines
Volks so innig verbunden ist,, daß fle lediglich nur da, wo sie
azzF dessen Nationalität selbst hervorgegangen ist, gedeihen
kWi, aber überall keine Pflanze, die willkührlich verpflanzt
werden kann und auf jedem Boden aeclimatisirt. Die
Englische Jury, in ein jedes andere Land übertragen,
wird,- nach unserer innigsten Uebcrzeugung, auf dem
neuen fremden Boden so wenig gedeihen, wie diese An«
statt in Frankreich und in den deutschen Nheioprovinzen
gediehen ist und. jemals gedeihen kann- Frankreich hat,
wie dessen bessere Köpfe jetzt keinen Hehl mehr haben, diese
Verpflanzung mit so thepren Experirnenten-Kosten bezahlt,
dass andre Staaten sich schwerlich bar^n wagen werben.
Der zweite TheU des Werks enthält die Uebersetzung
des von dem Sherif Philips den Geschwornen er«
theiltrn Unterrichts über ihre Bestimmung, Rechte und
Pflichten, mit mehreren interessanten Anmerkungen des
Ueberfetzers, Da dieser Gegenstand nicht unmittelbar
zur Würdigung deS eigentlichen Werths der französische»
Geschwornen-Gerichte gehört; so werden wir darauf bei
einer andern Veranlassung zurückkommen.

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