Full text: Jahrbücher für die preußische Gesetzgebung, Rechtswissenschaft und Rechtsverwaltung (Bd. 12 = H. 23/24 (1818))

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kaßbauern und eines Eigenbehörigen «ach 'wendischen
Rechten und Verfassungen aus.
In Mathis juristischer Monatsschrift B. n.
S. ng- find mehrere Erkenntnisse - für die Erblichkeit der
Bauern-angeführt. :
Der Verfasse bieseS Aufsatzes hak aber gleichsam
sich über diese Entscheidung wundernd, auch die Bauer-
ordnung de i685. §. iZ. und Müllers practica vi-
vili» so angeführt, daß man deutlich sehen kann, Liese
Entscheidungen sind seiner Meinung nach, der Landes-
verfassung und der Observanz entgegen.
Gründlicher ist der Verfasser eineS Aufsatzes tit
Gtengers Beiträgen B. XI. S. i5?> Auch er redet
irrthümlich von Laßgütern, aber stellt den Grundsatz auf:
- daß die neumärkischen Bauern keine erblichen Besitzer
ihrer Höfe sind. "
Er führt die wirkliche Observanz weiter aus, welche
auch, wenn es nöthig seyn.sollte, mit Hunderten von
Beispielen aus den meisten neumärkischen Dörfern belegt
werden könnte. >
Ihm zur Seite steht das Trkenntniß in Sachen deS,
Dom-Kapituls zu Havelbeeg wider den Knecht Frie-
drich Wilhelm zu Schönhagen. StengelS Beiträge^
Band 2. S>. »67. welches freilich nur in den Entfchei-
dungs.Grünben ^
der Nichterblichkeit der Bauern in der Neumark m
den Worten bezeugt: ;
„die Hoffnung des Besitzers, (eines Laßbauern)
„ fein Gut einem seiner Kinder zu hintrrlassen, ist also
18*8- H- a4« B

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