Full text: Beiträge zur Erläuterung des deutschen Rechts (Jg. 43 = 6.F. Jg. 3 (1899))

11.11. Daubenspeck, Hermann, Reichsgerichtsrath a. D.: Referat, Votum und Urtheil. Eine Anleitung für praktische Juristen im Vorbereitungsdienst. Siebente verbesserte Auflage

11.12. Fischer, Landgerichtsrath in Gnesen: Das Verfahren der Zwangsversteigerung nach dem Reichsgesetze über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung vom 24. März 1897 an einem Rechtsfalle dargestellt

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Literatur.

39.
Referat, Votum und Artheil. Eine Anleitung für praktische Juristen im
Vorbereitungsdienst von Hermann Daubenspeck, Reichsgerichtsrath
a. D. Siebente verbesserte Auflage. Berlin 1899. Verlag von Franz
Vahlen. (Geh. M. 5,—, geb. M. fi,-.)
Ich habe die früheren Auflagen dieses in der Praxis so sehr ver-
breiteten Buches in den Beiträgen näher besprochen, namentlich die
zweite Auflage Bd. 30 S. 169. Ich kann auf diese Anzeigen verweisen.
Der Verfasser sagt in der Vorrede der jetzt nöthig gewordenen siebenten
Auflage, dieselbe sei im Wesentlichen ein Abdruck der fünften. Selbst-
verständlich hat der Vers, das Werk einer eingehenden Durchsicht unter-
worfen und in Berücksichtigung der ihm zugegangenen Bemerkungen
Verbesserungen im Einzelnen vorgenommen. Auch das B.G.B. hat
Aenderungen und Zusätze nöthig gemacht, wenn auch die dem früheren
Recht entnommenen Beispiele noch nicht geändert sind. Zch vermuthe,
daß der Vers, in der nächsten Auflage sich einer Umarbeitung in dieser
Beziehung nicht wird entziehen können. Rassow.

40.
Dop Verfahren der Jwangsversteigeruny nach dem llcichsgeletzc über die
Jwangpverffeigerung und dir Jwangsvermaltung vom 24. Mär;
IS97 an einem Nechtrfalle dargcstellt. Von Fisher. Landgerichts
rath in Gnesen. Berlin 1898. Verlag von sz-ran; Vahlen. (Geh. M. 1,20. j
Den vielen komplizirten Fragen gegenüber, die sowohl das preuß.
Zwangsvollstreckungsgeseh vom 13. Zuli 1883 bietet, wie auch in Zu-
kunft das Reichsgesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangs-
verwaltung vom 24. März 1897 bieten ivird, hat man sich des öfteren
auch bei der Berathung des neuen Gesetzes — mit dem Ersahrungs-
satze getröstet, daß die Subhastationen in der Regel „glatt" verlausen
und daß schwierige Fälle zu den Seltenheiten gehören. Einen solchen
„glatten" Fall, aber mit glücklichem Griff einen nicht allzu einfachen,
hat der Verfasser in der Weise behandelt, daß er an ihm den Leser
durch den regelmäßigen Verlauf des ganzen Verfahrens — von seiner
Einleitung bis zum Aufgebot und der Wegschaffung der etwa gebildeten
Spezialmassen — hindurch führt. Die Darstellung giebt zugleich eine
kurze Erörterung der zur Anwendung gebrachten gesetzlichen Vorschriften;
diese bildet den fortlaufenden, orientirenden Text, in welchen die dem
Gange des Verfahrens folgenden Parterauträge, Verfügungen, Proto-
kolle, Theilungspläne, Beschlüsse des Gerichts u. s. w. an entsprechender
Stelle eingestreut sind. So erhält man ein anschauliches Bild des
ganzen Verfahrens in seinem regelmäßigen Verlauf. Ein solches in
ähnlicher Weise zu geben, wie der Verfasser seiner Zeit das Verfahren
nach dem Gesetze vom 13. Zuli 1883 an einem Rechtsfalle zur Dar-
stellung gebracht hatte, ist der Zweck der kleinen Schrift. — Ob übrigens

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