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verlangten Bedingungen zu bekommen, nicht eben indem
sie täuscht, sondern indem sie, vielleicht sich unbewußt, in
der Gewalt ihrer Einbildungen ist. Daher erklärt sich
leicht, warum die Art der Zufälle und die Gesetze der
Einwirkung in einer Schule eine gewisse Regelmäßigkeit
zeigen, während eine andere Schule diese Erscheinungen
nicht kennt und dafür wieder ihre eignen hat.
Endlich müssen wir sehr ernst warnen vor allem unvorsichtigen -
Experimentiren in diesem Gebiet. Kleine Versuche -
haben zuweilen ganz unerwartet bey Gesunden schwere -
hartnäckige Nervenkrankheiten veranlaßt und manche
Kranke ist durch die Exaltationen im Somnambulismus
in völligen Wahnsinn gestürzt worden.
Jch bin überzeugt, daß unsre Aerzte, die gefellschaftlichen -
Unterhaltungen mit Nervenschwächen, wie sie
am Baquet gegeben wurden, bald wieder als unwürdig
ganz verwerfen werden; daß sie selbst die Erhöhungen der
der Exaltation, um den Instinkt der Selbstheilung zu
befragen, als eine Vergrößerung eines höchst krankhaften
Nervenzustandes bald nicht mehr werden anwenden mögen;
daß sie vielmehr das magnetische Heilverfahren nur da
werden brauchen wollen, wo es in seiner besänftigenden
und nach einem regelmäßigen Typus ordnenden Einwirkung
manche Nervenübel vermindert oder aufhebt, ohne sie vorher -
erst zu verschlimmern. | |
7) Von der Kunst der Entzückungen.
§. 105.
Die Kunst, die Einbildungskraft eines krankhaft gereizten -
Menschen in seine Gewalt zu bekommen, ist die
Max-Planck-Institut für Bildungsforsc