Full text: Volume (Bd. 3 (1820))

Co I. Heber die Römischen Begriffe
Theil laugnete dies, vielleicht, weil man die/
fes Recht dem Pflegebefohlenen für zu ge/
führlich hielt, vielleicht, weil derselbe nicht
zu ratihabiren im Staude war, vielleicht
aus Gründen, die mit der Förmlichkeit der
alten Agnition in Verbindung standen (i);
der andere Theil gestattete ihnen diefes Recht,
weil auch durch einen Procurator die Agni-
tio» der B. P. vorganommcn werden könne.
Dem etwa fürchtenden Schaden glaubten
sie durch die actio tutelae upd negotiorum
gestorum (?) hinlänglich vorgebeugt.
Fi'. ii* D:. 2&..Ö. G aj us lib. 15. ad ILd.prov.
„Si ad', pupillum aut furiosum bono-
„rum possessio pertine'at, expedienda-
rum rerum gratia, et in agnoscenda^)
(i) Dies scheint namentlich die Meinung des Papi,
n ia n gewesen zu sepn: wenigstens scheinen die
Worte: Furioso Titips substitutus est: bo-
,,normn possessionis tempus. quam diu furio-
,, sus in eadnu conditione est,- neque instituto,
,, neque substituto cedit . . . " Pr. i. D. 37. 3.
nicht wohl anders verstanden werden zu können.
(r) Nicht tutelae utilis, wie man aus einigen miß-
verstandenen Stellen gewöhnlich behauptet.
(3) Koch (B, P. S.89.) hält eS für zweifelhaft, ob
hier von der wahren B.P. öder von dev missio in
possessionem, welche nach Justinianischem Rechte
Statt findet, die Rede sey. Meiner Meinung
nach beweisen schon die Worte, daß weder von ei-
ner eigentlichen B. P. decretalis, noch von einer
jnissio in possessionem, welche weder agnoscin.

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