Volltext: Band (Bd. 3 (1820))

von Tutel und Curatel. Lg
selbst gesteht, gegen» hie Consequenz dem
Tutox esnxs iniqns und dem Curator eines
furiosus, hier besondere Vorrechte gestattet.
JttRÜrkstcht auf die bonorum possessio fin-
det allerdings die Verschiedenheit Statt,- daß
der Tutor tm Name« seines Pupillen agno-
scirest kann, der Cüvator eines turiosuZ aber
(von den übrigen GlwatoiM gilt das wohl
Nicht) nur berechtigt Ist -eine missro in pos-
sessionem zu verlangen:'^Darse Verschieden-
heit, an sich wohl für den hier zu erweisen-
den Satz ohne große Bedeutung - verdankt,
wie eine ähnliche die wir pben kennen
lernten (!Xv.<g.), dem später» Rechte ihren
Ursprünge sie ist zufällig durch mehrere,
ganz von einander unabhängige Constitu-
tione^ entstanden.
Die alten, Juristen stritten darüber, ob
überhaupt eist Tutor oder Curator berech-
tigt fey, Bi P., zu agnosciren. Der eiste

,, skri non ^possit vel AheAfie noscitur, ue dum
„ nimia su^t^iiiate utimur circa res pupillarem,
n ipsa Subtilitas, ad perniciem eorum reverta-
ntur, 'Idenique '^urirn es$e oportet, et mi furioso
,, fideicommissaria debeatur hereditas , ut resti-
s, tutio curatori e^us «oli, nomine scilicet furiosi
,, celebretur. Quis enim sensus, quae vox f er-
,T ta furioso esse iittelligitur, cum in utroque
„casu restituente« plenissimam consequantur
„ex nostra lege securitatem ? HoC eodem ob-
„scrvaudo et si ipsi pupilli vel furiosi restitu*
„tume gravati *unt. “ C. 7. pr. C. 6. 49.

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