Full text: Volume (Bd. 3 (1820))

von Tutel und Curatel. Zst
Endlich kann auch einem Unmündigen ein
Curator gegeben werden (i). Hier könnte nun
allerdings Ergänzung gedacht werden; allein
auch hier ist sie so wenig möglich, daß, wenn
ein Geschäft vvrgenommen werden soll, das
nicht durch Dritte, also auch nicht vom Cura-
tor vollführt werden kann, nothwendig ein Tu«
tor gegeben werden muß, damit der Pupill
selbst, durch ihn ergänzt, haudlen könne.
Fr. 17 jf. 1. D. 49- 1.
„Tutor pupillo datus, si, provocet7 in«
„terim pupillo curator dabitur, . Sed, si
„ tutorir auctoritas fuerit necessaria,
„veluti ad adeundam hereditatem, tutor
„ei Ttecessarto dabitur, quoniam cura-
„ toris auctoritas (2) ad hoc inutilis
„ est'. (5)
Dieser letzte Fall ist vorzüglich geeignet, meine
Behauptung, auch ganz allgemein, zu erweisen.

(O §.5. J.». 2Z. Außerdem kann auch Tauben, Stum,
men, Siechen ein Curaror bestellt werden. Daß
bep diesen Arten von Curatel, welche die Freyheit
so wcnrg beschränken, wie die bev unS gewöhnliche
cura absentium, keine au-ttnitas vokkomme, bt»
darf wohl keiner Ausführung.
(2)' Der Gegensatz zeigt hier deutlich, daß diese .meto,
ritas (Gewalt) t>oib Der auctoritas des Tutorö ganz
verschieben sei,'.
()) ^r. 17. I). 26. 8. S. 0. S. 24. not. 2.

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