Full text: Volume (Bd. 3 (1820))

3* I. Ueber die Römischen Begriffe
etwas vornehmen, das mit der Verwaltung
seines Vermögens in Verbindung steht, das
kann ec in der Regel nicht, „cum non absimi-
„lis ei habeatur minor curatorem habens,
„cui a Praetore curatore dato bonis interdic-
„tum eft “ (i). Die Verwaltung feines Ver-
mögens ist dem Curator übertrage»; willigt
dieser darin ein, daß der minor eine solche Hand-
lung selbst vornehme, so erhält sie dadurchGül-
tigkeit. Diese Einwilligung ist jedoch von
der auctoritas total verschieden (2).
Für diese Behauptung streiten folgende
Gründe:
Die Einwilligung des Tutors heißt unbe-
dingt und allgemein auctoritas, die des Cu-
rators da, wo eigentlich gesprochen wird,
immer consensus (3). Beyde werden sich
(1) c. 3. c. 2. 22.
(2) Noodi ad Dig. XXVI, 5. Puttmji nn Prob.
1.21. Meyer a. a. O. S. IÜ. fgde. Thibaur
Pand. Recht §. 5kj. D. und vorzüglich Weber in
den Noten zu Hipfner §. 227. not. 2. Dagegen
P, de louiLiw diss. de auctoritate curato-
rum aetatis (Collect. L.)
(3) Daß auctoritas auch die Einwilligung des Cu»
rarvrs bezeichne, soll folgen 1) aus 6." 8.
C. 5. 4- S. 0. S. 33. not. 1. Daß auctoritas
hier nicht in unserer Bedeutung gebraucht werde,
zeigt die Zusammenstellung mit de» Verwandten.
2) aus Pr. L. 1). 1. 7. „Quod, ne curatoris aucto.
„ ritas intercederet in arrogatione, ante tenue-
„ rat, sub D. Claudio recte mutatum est. *e

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer