Full text: Volume (Bd. 3 (1820))

m XVI. v. Löhr kurze Bemerkungen.
che schon von der Gloße angegeben worden
„I.

Es ist ein sehr natürlicher, überall sich
wieder findender, Grundsatz des Römischen
Rechtes, daß keine völlig zwecklosen Beschrän-
kungen der Frcyheit gestattet werden. Darum
kann keine Obligation entstehen, wenn der
Creditor gar kein Interesse dabey hat (1), es
hört die giftige wieder auf, wie das Interesse
verschwindet, (2), es ist das Pfandrecht nichtig,
das ohne Forderung (3) oder einem Andern,
als dem Creditor bestellt wird (4) u. s. w.
Eine Folge davon ist es, daß keine Servitut
Giltigkeit hat, wenn sie dem berechtigten Sub-
secte gar keinen Nutzen gewährt (5): als Nutzen
wird jedoch nicht allein pecuniärer Vortheil,

(1) § 19. I. 3» 19. (20). - kr.61. D, 2, 14. - kr.8.
§. 6. fr. 54, pr. D. 17, 1. — kr. 71. pr. D. 35,
1. — fr. 25. §. 1. D. 44, 7. — fr. 38. g. 17. fr.
95. 97. §. 1, D. 45, 1.
(2) fr. 2. §. 1. D. 2, 5. — kr. 5. §. 4. D. 2, 7. —
fr. 32 D. 19, 2. Cdjacivi Obs, 17, 19.
(3) c. l. 2. C. 3, 33.
(4) fr. 28. 33. D. 20, 1.
(5) fr. 15. pr. D. 8, 1.

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