Full text: Volume (Bd. 3 (1820))

XIV. v.Löhr Dertheidigung früherer Ansichten. 475
Gegen dieses Argument spricht nur das,
daß der erste Satz uncrwicsen und unrichtig ist,
daß dasselbe im Grund auch von dem zwcytcn
behauptet werden kann, da allerdings zwischen
-dem Tutor und seinem Mündel Rechtsgeschäfte
abgeschlossen werden können, nur nicht eo
auctore, weil der durch ihn ergänzte unvollstän-
dige Wille zugleich sein Wille ist, daß endlich
der dritte bcy der Tutel über Weiber gar nicht
Vorkommen kann (S. o- S. 408- N. 3.) und
auch bey Cnratorcn nicht ohne Anwendung ist (1).
12. Es könnten mehrere Arten der Tutoren
die Tutel nicderlegcn und i» jure ccdiren,
was auf eine Privatgewalt Hinweise. Cu-
ratore« könnten etwas der Art nicht.

(1) Adversus curatorem adolescentis, cui collegae
dati estis, quamdiu administratio communis
durat, exerceri judicium non potest, c. 2. C
5, 37. Rationes curae administratae ante imple-
tum quintum et vicesimum annum, durante
officio, posci jure non posse, manifestum est.
c. 14. C. eoi. — IlAamsopiutM V. 11.
§. 35. Daß manche Stellen der Pandekten etwas
Anderes zu sagen scheinen, ist hier völlig glei'chgiltig.

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