Full text: Volume (Bd. 3 (1820))

458 XIV. v. Löhr Vertheidtgung früherer Ansichten.
übernommene, Besorgung der Angelegenheiten
eines Hilfe bedürftigen begreife. sS. o. S. 439.
91.1. a. E.I
Daß die gegen meine Ansicht vorgebrachten
Einwendungen dieGründe, auf welche ich meine
Meinung gestützt habe, gar nicht berühren, lehrt
der Angenscbein, und ebenso, daß diese Erinne-
rungen die Richtigkeit der S chwepp eschen Hy-
pothese vvranssetzen. Ich habe sonach zur Recht-
fertigung meiner Ansicht nur die Unhaltbarkcit
der neuen Meinung darzuthun und zu zeigen,
daß die fenseitigen Einwürfe auch das von mir
Behauptete eigentlich nicht berühren. Mit dem
Letzten mag der Anfang gemacht werden.
Es ist keinem Zweifel unterworfen, daß beP
der Tutel manche Grundsätze gelten, die bey
der Cura nicht eintreten und umgekehrt; auch
das ist gewiß, daß diese Unterschiede nicht alle
aus dem von mir angegebenen Begriffe erklärt
werden können. Wer möchte etwa daraus er-
klären wollen, warum ein Tutor, nicht aber
ein Curator, im Testamente bestellt werden kann?
Allein was folgt daraus für die Richtigkeit oder
Unrichtigkeit des Begriffes? Die tutela foe-
minarum, welche tut t allein das Recht gibt
auctoritas zn interponiren, unterscheidet sich

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