Full text: Volume (Bd. 3 (1820))

XIV. v. LöhrVertheidignng früherer Ansichten. '(57
3) „Könne diese Verschiedenheit auf die
„Ausbildung der Unterscheidung der Turel
„und Curatcl keinen großen Einfluß genns-
„scrt haben, sonst würde da, wo ein Tu-
„tor nie auetni-itsr erthcilen, sondern nur.
„verwalten kann, z. B., wenn der Pupill
„noch wenn er tHu« ist, keine Tn-
„tel, sondern Curatcl eingctrcteu scyn."
Zugleich sucht er die Grundverschiedeubcit
zwischen Tntel und Cura auf die folgende
Weise zu bestimmen (1): die Tutel scy ein
civilrechtliches, schon durch die zwölf Tafeln
seinem ganzen Umfange nach cingefübrtcs, In-
stitut, das eine, der potestas des Vaters oder
Ehemanncssbcy derCheenni conventione in inaimm]
ähnliche, Gewalt begründe, den Pflcgsohn sei-
ner Selbstständigkeit beraube und diesen und
den Tutor nur zu c.inem rechtlichen Subsecte
mache. Die Cura dagegen scy ein vorzüglich
prätorisches Institut, das keine potesins begründe,
keine Selbstständigkeit aufhebe, sondern nur die
unter öffentlicher Ancrorität, als Bürgerpflicht

(I) Schweppe a <1. D. No. 7- S.97 —na.
31 *

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer