Full text: Volume (Bd. 3 (1820))

xni, v. Löhr von dor Cura über Unmündige 447
her der Atilianische Tutor cintrat (1). Gerade
darum ist schon an sich die Ernennung eines
Tutors an die Stelle eines rcmovirten odcrsich
ercusircuden eine Ausnahme von ver Regel tuto-
rem habenti tutor non datur, die Zwar NN sich

alius tutor detur , quo dato prior tutor amittit
tutelam, Gajus 1. §. 182. Daß in bcydcn
Fallen nicht selten gesagt wird, der Abgegangene
höre auf Tutor zu sepn , ist wohl so natürlich auch
hiernach zu erklären, daß daraus kein Einwurf ge-
macht werden kann.
(1) Ab hostbius quoque tutore capto, ex hia le-
gibus tutor datur, qui desinit tutor esse, si
is, qui captus est, in civitatem reversus fuerit :
nam reversus recipit tutelam jure postliminii.
Gajus 1. §. 187. — F. 2. 1. 1, 20, Si apud
hostes, sit frater, inferioris gradus agnato tutela
non defertur ; nam et si patronus apud
hostes sit, patroni filio tutela non defer-
tur; sed interim a Praetore; datur. fr.
1. §. 2. D. 26, 4, Ganz wie in dem Falle,
wo ein Tutor im Testamente unter einer Bedingung
oder einer Zeitbestimmung ernannt worden, vor
Existenz derselben. Gajus 1. §. 186.— §. 1*
1.1, 20.— fr. 10 pr. fr. 11. pr. D. 26,2.— fr. O
§ 2. D. 27, 3. und sehr begreiflich, da auch hier
die Möglichkeit des postliminii die weitere Dela^
tion auöschließeN und sonach bewirken muß, daß der
Pupille gar keinenTuwr hat,

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