Full text: Volume (Bd. 3 (1820))

9. Die B. P. unter 2 ust inian. 347
nur durch agnitio der B. P. die Erbschaft
erworben werden kann.
3. Auch dem lleres steht das Recht ans agni-
tio zu und ist ihm zuweilen vorthcilhaft,
weil er durch Bevollmächtigte (S. o. S. 345.
Not. l..), in dem Falle einer bedingten Ein-
setzung (S.o.S.287. N.3.) und intra aliena»
vices, nach der Verordnung von Constan-
tius Söhnen, die Erbschaft erwerben
kann (S. o. S. 229. N. 4).
4) Da durch das unter 2 und 3 Angeführte
nur Modifikationen der Lehre von dem Er-
werbe der Erbschaft entstehen; so muß eine
Darstellung des praktischen Resultates,
wie es fruherhin durch wechselseitiges Ein-
wirken der hereditas und B. P. entstand,
das neuste Erbrecht geben, wenn keine be-
sondere Gründe der einfachen Darstellung
entgegen stehen.
Solche Hindernisse scheinen nun allerdings
vorhanden zu seyn, indem erstens dem heres
bey der B. P. cum re und dem bonorum posses-
sor sine re durch diese Verbindung die Delation
der Erbschaft und die Möglichkeit des Erwerbs
auf den Fall, daß der Frühere nicht Erbe
werde oder bleibe (S.o.S.299. 302.), entzogen zn

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