Full text: Volume (Bd. 3 (1820))

6. B. I?. contra tabulas liberti. 275
Eine Modificatio« der bisher angegebe-
nen Grundsätze trat in dem Falle ein, wo
eine assignatio liberti 0trttt gefunden hatte.
Hier hatte derjenige Descendent, dem der
libertus aßignirt war, den Vorzug vor al-
len übrigen Descendente« desselben Patrons
COr selbst , wenn sie dem Grade nach na-
her waren (2). Erst wenn diese keine An-
sprüche machen konnte« oder wollten, wa-
ren die übrigen Descendente» des Patrons
nach den allgemeinen Grundsätzen gerufen (3).
Von den bisher hier angegebenen Grund-
sätzen kann ferner eine wahre Ausnabme
begründet werden durch Erbercdativn des
Descendente«. Diese nimmt dem Erhc-
re d i r t e n sc lb st (4) alle Ansprüche auf

(c. 4. C. 6/ 4.) dieser Satz gilt, so sehr muß er frei-
lich nach altem Rechte inodificirt werden. Ulpian.
29/ §. 6. 7.
(1) fr. 1. Pr. §. 8. fr. 3. §. 4. 5. 6. fr. 5. D. 38, 4.
(2) Ir. 2. 3. §. 1. 2. D. 38, 4.
(3) fr. 3. §. 9. L). 38, 2. - fr. 1. §. 7. D. 38, 4.
(4) Die Kinder der Crheredirten werden nur dann aufge-
schlossen, wenn er noch lebt und sie sich noch in des-
sen potest.is befinden, fr. 11. fr. 16. §. 4. fr. 38.
pr, D. 38, 2. Ganz anders wie dtp der cpi^ivt- iu-

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