Full text: Volume (Bd. 3 (1820))

2-rk viii. v. ircf>r Bemerk. über die v. k.
dcfcrirt (,). Erwirbt tiefe der Sohn, so gehört
die Hälfte wieder zu dessen Vermögen und
kann von dem Enkel unter keiner Voraussetzung
getrennt erworben werden, agnoscirt dagegen der
Sohn keine H P so bekömmt der Enkel iiollnven-
diy das Ganze und ohne alle Rückfichi darauf, ob
er die Erbschaft seines Varers erwirbt.
Iss der Enkel nach geschehener Emancixatwn
gezeugt, oder selbst emaneipirt, so ist er nicht zur
hereditas und eben so wenig zur K. p. neben sei-
nem Vater gerufen. Dieser schließt also seinen
Sohn mimer aus, wenn er die ». p. erwirbt, er
bewirkt ferner, daß selbst wenn er nicht agnoscirt,
der Enkel nur allein in der Claße unUe cognat*
zur Successton gelangen kann.
Gcht man von diesen, den bekanntesten, Grund-
sätzen aus, so versteht sich jedes Wort von Con-
staiuin von reibst: eineFolge hiervon ist es, daß irr
dieser Constitution keine B. P quibus ex Legibus
enthalten ist. Eine fernere Folge istes, daß die un-
ser den christlichen Kaisern (eigentlich durch Ju-
st mian) für die Claße unde liberi und unde le-
gitimi aufgekommene s. g. successio graduum
nicht allein nicht zur Erklärung dieses Resrrchtes
nvthwcndig ist, sondern daß es umgekehrt nur al-

<>) Tit. Üjo. 37, s.

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