Full text: Volume (Bd. 3 (1820))

tillf die actio ex L. Aquilia.

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Züchtigungs. Handlung überhaupt befugt war,
mir berücksichtigte. Hatte er hierauf überall nicht
gesehen, so hätte cS ihm unmöglich in den Sinn
kommen könueu, die Zulässigleit der Klage aus
dem Contracr auch nur auf bas Entfernteste be-
denklich zu halten.
Schon dieser Fall allein zeigt, daß man nicht
sagen kann, das wirklich vorhandene Obligations-
Verhaltniß dürfe, ja müsse so behandelt werden,
als wäre es nicht vorhanden.

— Die B a si l i F t n L. X. Tit. III. (T. VII, p. 43.)
haben den wesentlichen Inbalr des fr. 5- §. 3*
Lep. Aquil* fü gegeben ,, Magister occidens rel
,, vnlner.uis in disciplina discipulum , tenetur qui*
f,deni Aquilia, verum an ex locato, dubitatur 9
,, quia n odica castigatio permissa est magistro*
?> Injuriarum rutem non tenetur, quia non faci-?
„ endae injuriae causa percussit.“ Das duntaxnt
dts fn 5. tit. in den Aorten, quia levis duntaxat
castigatio concessa est docenti, ist also hier gQNj
tveggrlosien, wodurch nun dieser Satz, anders al-
im Orrgnal, den Grund ausdrückt, warum Ju-
lian au der Zulässigkeit der Klage, zweifelte, und
ist zwar dadurch der Sinn nicht richtig ansaedrückt,
so ergiebt sich doch gerade hiernach um so gewisser,
daß die Ueberseyer IulianS Äeusi^rung aus kei-
nen Fall für eine entschiedene Affirmation
nehmen, wie Noodt «d Qe^. Aquil. üb. sing,
cap. VI. p, L45' (oper. 1724.) dafür hält.

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