Full text: Volume (Bd. 3 (1820))

x34 XV. Einige Bemerkungen
Superficiar, der Emphyteuta und mehrere
andere Nichteigenthümer eine vindicatio uti-
lis. Dies wird uns nicht allein ausdrücklich
gesagt (t), sondern wir finden auch hiervon
mehrere bedeutende Anwendungen (2).
3. Ausser dieser Klage hatte der Faustpfand-
gläubiger die actio pignoratitia, wenn das
Pfandrecht schon von Anfang an gültig be-
stand und sich die Sache im Römischen Ei-
genthume des Schuldners befand (3). War
zwar dies der Fall, es war aber ein Grund
vorhanden, warum d-iefc Klage nach der
,, quia neque creditor, neque is , qui precario
j,rogavit, eo .mimo nanciscitur possessionem,
,, ut credat st dominum esse. ^ Fr. iö, §. e.
v. 6. 2.
(1) ,, Ei, qui pignori fimdum accepit, non <?.<t
j, quum utilem petitionem .servitutis dari, si-
„ cuti ipsius fundi utilis petitio dabitur . . .
Fr. id, D. 8. i.— Merkwürdig genug steht auch
bey verpfändeten Forderungen dem Pfandgläubiger
die Klage aus dieser obligatio utiliter z». C. n,
c, 4. c. 4. c. 8, 17.
(2) Ueber die hierher gehörigen Fälle siehe West-
phal systematische Erläuterung der sammrlichen
RömistbenGesetze vom Pfandrechte, §. ioa Daß
in diesen Fällen ein Separativus. Recht eintrete,
auch das ist eme Behauptung - gegen die sich noch
Vieles einwenden lagr, Daß diele Personen Ei-
genthümer geworden^, ist eine Meinung, die nur
dann vertheidigr werden kann, wenn man lucht
weiß, daß der Psaudglaubiger als solcher eine
vindicatio utiils hübe.

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