Full text: Volume (Bd. 3 (1820))

XII

Inhalt.
natürlicher Eigenthümer em Faustpfand be-
stellte. fr. 18. D. 20, 1. S. 135. Not- 2. So
wenig die publiciana actio vor der vindicatio
entstehen und alsdann nur auf das natürliche
Eigenthum gehen konnte, so wenig kann etwas
Aehnliches für diesen Fall gedacht werden. Uebri-
gens bin ich weit entfernt alle Gegenbemerkungen
so geradezu zuzugeben. Wenn auch auf den Aus-
druck vimlicatio bey unfern Quellen eben kein
so großes Gewicht gelegt werden kann- so bleibt
doch immer die pignoratitia in rem actio. Die-
ser Ausdruck kann ohne Anstand nur sagen: ei-
ne dingliche Pfandklage und in diesem Sinne
scheint er wirklich in den gegen mich geltend ge-
machten Stellen genommen werden zu müssen,
dagegen bezeichnet er sicher in fr. 3. §. 3. d. io,4.
Etwas von der Servi-ML Verschiedenes, wie der
ganze Zusammenhang und das Won competent un-
widerleglich beweisen. Auch die utilis pignoratitia
laßt sich ohne diese Annahme nicht erklären. DaS
Auffallende, daß alsdann das pignusdas einzige,
im Cwilrechte gegründete, dingliche Reche seyn
würde, das keine vindicatio begründe, wird
durch die Gegenbemerkungen um so weniger ent-
fernt, da die Servituten wohl ohne Anstand die
beschranktesten waren. (Schräder civilistische
Abhandlungen Abth. 2. No. 5. 6. u. unten X VI.
2.) und gerade für diejenige Servimt die vindi-
cationes zuerst aufgekommen zu seyn scheinen, bey
welcher, wie bey dem Faustpfande, eigener Schutz
sich fand. fr. 2. §. 1. v. 8» 5. Eben so wenig

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