Full text: Volume (Bd. 4 (1844))

544 XXVI. v. Lohr, Nachträgliche Bemerkungen.
Sachen, welche der Gattung nach den Gegenstand eines
Rechts - Verhältnisses bilden, als vertretbare Sachen
bezeichnet. So aufgefaßt handelt es sich gar nicht
mehr von einer besondern Art von Sachen.

S. 168—173. Durch eine Verordnung von
Tbeodos II. war bestimmt, daß die Zeugen bei einem
mündlichen Testamente die letzte Willens-Ordnung ut
testamentum sine seiiptura tueientis audierint (1).
Nach einer Verordnung Justini ans soll das münd-
liche Testament gelten, etiamsi 'non ante hujusmodi
dispositionem praedixerit testator vel testatrix illa
formalia verba} ideo eosdem testes conve-
nisse, quod sine scriptis suam volun-
tatem vel leslamentum componere cen-
sui t (2). Ich kann die letzte Verordnung nicht von
dem Gebrauche bestinunter Formeln, deren sa in beiden
Verordnungen keine Erwähnung geschieht, sondern nur
so verstehen, daß die Förmlichkeit der Erklärung, man
wolle mündlich testiren, für überflüssig erklärt wird.
Auch weiß die Notariats-Ordnung nichts davon, daß
eine solche Erklärung bei dem mündlichen Testamente

(1) e. 21. §. 4. G. 6, 23.
(2) c. 20. C, 6, 23.

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