Full text: Volume (Bd. 4 (1844))

2. Von der subjective» Culpa.

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die Verwaltung von Paraphernal-Forderuugm übertra-
gen war, nur für quälte in suis rebus diligentia (1).
Wer sich der Verwaltung fremder Geschäfte unter-
zieht, hastet in der Regel für culpa, diligentia und
custodia. Diese Regel findet Anwendung auf den
Mandatar (2), den Verwalter öffentlicher Fonds (3),
den negotiorum gestor (4). Von dem Verwalter
eines gestnnmten Vermögens würde eine zu große An-
spannung gefordert werden, wenn er auch für diligen-
tia und custodia haften sollte. Daher steht der Tn-
tor (5), der Curator (6) und wohl auch der procu-
rator omnium bonorum nur ein für dolus, culpa

Schreibfehler zu erkläre» sey ? scheint ein sehr unfrucht-
barer Streit. Das Erste ist übrigens wohldas Natür-
lichste und Bescheidenste.
(1) c. 11. C. 5, 14.
(2) c. 11. 13. 21. C. 4, 35. — fr. 1. §. 12. D. 16,3.
(3) fr. 3. §. 5. D. 49, 14. — fr. 6. I). 50, 8. müssen
Wohl auf die Besorgung einzelner Geschäfte bezogen
werden.
(4) §. 1. J. 3, 27. (28).—fr. 6. g. 12. fr. 11. fr. 21.
§. 3. fr. 39. D. 3, 5. — c. 20. C. 2, 19. — c.
24. C. 4, 32.
(5) fr. 1. pr. D. 27, 3. — fr. 7. §. 2. fr. 10. fr. 33.
D. 26, 7. — c. 2. 7. C. 5, 51. Ebenso der Pro-
tutor. fr. 4. I>. 27, 5.
(6) Wenn wir auch keine ausdrückliche Stelle haben; so
versteht eS sich von selbst, da der Tntor und Cnrator
33 *

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