Full text: Volume (Bd. 4 (1844))

448 XXIII. v. Lehr, Verhältniß der bonorum
Durch Hadrian und An ton in ist in einigen Fallen
eine Erception gestattet worden (1). Nach der Ansicht
neuerer Juristen beschränkt sich die hierdurch herbei-
geführte Veränderung auf die in der Note angegebenen
Fälle (2). Hierauf und theilweise auf die angebliche
interimistische Wirkung der 8. P. gestützt, behaupten
nun die angegebenen Juristen, daß die von mir auf-
gestellten Regeln nicht gegründet sehen.
Im Gegentheile müsse man den Grundsatz aufstellen,
die B. P. weiche in der Regel immer der hereditas.
Nur bei der B. P. contra tabulas parentis, den drei
angegebenen Fällen der seeundum tabulas und der
B. P. der liberi fänden Ausnahmen Statt (3). In

habenden Manne nur mit üdeieommissa bedacht werden
kennten Gajus II. 274.: se kann nur an eine Giltig-
keit nach präterischem Rechte gedacht werden.
fl) Als unbestritten können die felgenden angeführt werden.
1) Wenn der posthumus praeteritus ver dem Testa-
tor stirbt, 2) wenn die civilen Fermen mangeln. In
diesem Falle finde jedoch die Erceptie nur Statt
a) gegen dic legitimi heredes und b) gegen den in
einem früheren Testamente eingesetzten heres, wenn in
dem spätern präterischen die Jntestat-Erben eingesetzt
sehen.
(2) Fabricius S. 113. 127. Danz II. S. 50. Huschte
in Richters Jahrbüchern v. 1839. S. 20—24. Ban-
ge r o w II. S. 10. 11.
(3) Die Ausnahmen bei der contra tabulas und und«
liberi sollen darauf beruhen, daß der Prätor in seinem

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