Full text: Volume (Bd. 4 (1844))

32 III. M. Löhr über die c. 8. C. S, 42.
teris juris conditores CtttC novatio präsumikt
Hütten, keine novstio angenommen werden solle,
wenn dies nicht deutlich von den Partheyen
gewollt worden sey. Daß dieser Wille auf ir-
gend eine Weise erklärt seyn müsse, ist deutlich
gesagt; daß diese Erklärung mit Worten ansge-
sprochen werden müsse, steht nirgends: wohl
aber zeigt die Folge so deutlich, wie das Vor-
hergehende, wie es mit dieser Erklärung ge-
meint sey. Es soll nicht mehr durch die An-
sscht eines alten Juristen (lege), sondern nur
durch die Absicht der Partheyen eine novatio
herbeygcführt werden, und wo diese mangelt
nie mehr eine Protestatio» nöthig seyn um die
Novation zu entfernen.
Mit dieser Erklärung stehen auch nicht im
Widerspruche, wie Giphanius meint, die
Worte nisi — elegerint» wie schon aus dem Bishe-
rigen hervorgeht (S. o. S. 29. Not. ll.) und eben
sowenig etsi non ver'jis —-procedat. Das hiev
fit r ü ber flü s s ig erklärte verbis expriinerö
bezieht jsich so wenig auf unsere Frage, wie
der Schlußsatz, der oft, sonderbar genug, alö
ein bedeutendes Argument gebraucht wird.
Auch die Worte der Jnstitutioneu
sprechen deutlich für die hier vertheidigte An-

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