Full text: Volume (Bd. 4 (1844))

30 III. v. Lohr über die c. s. C. 8, 42.
29. (30) und andern Stellen (1) die Möglich-
keit der stipulatio aquiliaua anerkannt wird,
welche ohne diese Voraussetzung nicht gedacht
werden kann, wenn ich, sageich, auch auf alle diese
Dinge kein Gewicht legen will: so scheint den-
noch die von mir gebilligte Auslegung unwi-
derlegbar begründet.
Im alten Römischen Rechte konnte der
zur Novation nörhige animus «ovandi nicht al-
lein durch concludente Facta ausgesprochen
werden; sondern er wurde sehr häufig, nach
der Meinung vieler Juristen, vermuthet,
wenn irgend etwas Neues mit Rücksicht auf
das Alte abgeschloßen und nicht ausdrücklich
erklärt war, daß das Alte noch weiter fort-
bestehen solle. Diese, von den verschiedenen
Juristen sogar verschieden bestimmten, Bermu-

§. 1. D. 46, 2 ), specialiter expresserit (Fr. 58.
D. 45,1) Vorkommen. Hieraus läßt sich aber nicht
mit Faber (Co»/, in. 3.) schließen, als sep schon
in manchen Fällen des alten Rechtes emwortli»
ch e s Aush>y/chen nöthig gewesen: im Gegentheile
scheinen ähnliche. Ausdrücke unserer Constitution ge«
rade hierdurch erst ihr wahres (icht zu bekommen.
(1) kr. 16. {. 1. D. 46, 4. -- c. 32. C. 2, 4.

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