Full text: Volume (Bd. 4 (1844))

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2. Ue&er §. 4. I. 4. 12.
darum die Klage. Dagegen im letzteren Falle
gilt der Erbe gar nicht als verletzt und darf
also auch die Klage nicht erheben.
Es ist das eine Unterscheidung , welche schon
an sich sehr natürlich erscheint. Denn aller-
dings trifft jede widerrechtliche Verringerung
des Vermögens unmittelbar und zugleich mit
den Erben des Verletzten. Vergleichen wir nun,
in dieser Beziehung, die einzelnen Falle und
Beispiele von Pönalklagcn ans Delicren, welche
nicht den Erben verstattet werden , so paßt der
angegebene Grund auf alle. Dahin gehört die
actio injuriarum (1), die actio in factum , Welche
zusteht, wenn der Patron ohne Erlaubniß vor
Gericht gefordert worden ist(2), die Klage auf
Widerruf eined Schenkung wegen Undankbar-
keit (3), ferner die Klage auf Verlust der dos
NNd donatio propter nuptias (4) Uttd die actio
in factum cie calumniatoribus (Z). Endlich wird
auch die Regel noch bestätigt durch eine Aus-
(1) §. i. i. 4. 12.
(2) Theoph. ad §. 1. clt.
(3) c. 10. fin. C. 8. 56.
(4) fr. 15. §. 1. Cd. Ö. 24. 3.
(5) fr. 4, D. «3, 6.

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