Full text: Volume (Bd. 4 (1844))

3.42 XVIII. y. Koch, über dach St. 1. D.
)
geben, Kuöschlicßend zu meinem Vortheil' gege-
ben ist, wie ich durch dieses Gesetz in meinem
Eigenkhums-Necht gefährde.! seyn soll. Dasselbe,
sagt auchP a n lu 6, der durchaus keinen Unter-
schied macht, in. welcher Höhe die Aesie über-
ragen (I): . .. ' ’
< (l) P a u l u s. ist überhaupt durch diese Stelle zur Erklä-
rung des Interdiktes von der größten Wichtigkeit. Er
. spricht zuerst ganz im Allgemeinen./ geht von dem
Begriff des Eigenthums aus, und dann zu den
gesetzlichen 'Bestimmungen über.' Zuerst sagt.'er:
der Baum kann nur von dem Ei'genthnmer behauen
werden / 'nur diesem sieht es zu; wenn er seine
. ' Acste. aus ein Gebäude deS Nachbars erstreckt, oder
über ein Grundstück desselben, so kann letzterer von
ahm verlangen (actione Negatoria) daß er die über-
. ragenden'Äeste,. die mein Recht verletzen, kappe."
Alles dieses folgt aus dem Begriff und der Na-
' tur des Ei'gcnthumS, und nun ging Paulus höchst
■ wahrscheinlich zu den gesetzlichen Beschränkungen
desselben zum Besten des - benachbarten Grund-
. Eigenthümers, durch das Edikt über., welches un-
terscheidet, ob der, ganze Baum,, oder nur die
überragenden Aeste wegzubauen seyen, jenachdcm
sie sich über ein Gebäude oder ein Grundstück ■ er-
strecken- aber leider ist dieß nicht mehr in der
Westgothischen Compilation ausgenommen.
Diese Erklärung der Stelle'bei Paulus scheint
mir die einfachste und natürlichste, und so braucht
man Nc&cr um Maiansiu? §. 5. am angcf. Ort

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