Full text: Volume (Bd. 4 (1844))

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II. v. Löhr von der actio mixta.
wird. Daß auch dieses statt finden könne, kann
nicht bezweifelt werden. Alle dingliche Kla-
gen haben die Eigenschaft, daß sie die durch
die Nicht- Anerkennung des Rechts oder den
Besitz der Sache gegen den Beklagten entstan-
denen Forderungsrechte zugleich mit dem ding-
lichen Rechte verfolgen (1). Gerade darum sind
aber auch alle dingliche Klagen in diesem
Sinne vermischt und hiernach ist die Einthci-
lung in dingliche und in vermischte in diesem Sinne
verwerflich. Außerdem steht ihr noch entgegen,
daß dicieuigcn Klagen, welche mau als ver-
mischte aufzuzahlen pflegt, eigentlich nicht die
angeführte Eigenschaft haben.. Will man. sie
auch der hereditatis petitio und 'der actio finium

(t) Daß bep der hereditatis petitio in den Fallen, wo
gegen den f g jmis possessor geklagt wird, sich
das Verhälmiß eigen gestalte, ist wahr. Allein auch
hier wird nur auf Anerkennung des Rechts auf
Repräsentation des Verstorbenen geklagt: alles
Uebrige ist Folge dieser Anerkennung. Hier-
von abgesehen bilden die öfters erwähnten praesta-
tiones personales nicht einmal etwas Besonderes,
wenn man von dem abstrahirt, was dadurch erzeugt
wird, daß hier eine universitas den Gegenstand der
Restitution ausmacht^
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