Full text: Volume (Bd. 4 (1844))

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5. Form der donatio v»
dann die anderen idonea docnmenta, zum
Zwecke eines förmlichen Beweises des Vorgan-
ges , angewendet werden (1). Daß unter den
idonei» documentis hier nicht bloße gewöhnliche
Beweismittel zu verstehen sind, sondern eine
Zuziehung von Zeugen, als Förmlichkeit, mag
hier nur vorläufig bemerkt werden und findet
erst weiter unten seine Ausführung.
Eine fernere Aenderung in der Form der
Schenkung findet fich unter Zeno. Dieser ver-
ordnete erstens, daß überhaupt bei Schen-
kungen, welche gerichtlich zu Protokoll gege-
ben werden, gar keine Zeugen zugezogen zu
werden brauchen; weil das Zeugniß des Ge-
richtes schon hinreiche (2). WaS zweitens
die nicht insiuuirten Schenkungen betrifft, so

(1) c. 29. C 8. 54.
„Tn extraneos et saepe ignotos donationem coli a tam
valere, receptum est; et si sine scripto dona«
tum quid fuerit, adhibitis aliis idoneis documentis,
hoc, quod geritur, comprobatur.*4
(2) c, 3t. C* 8. 54*
„In donationibus, quae actis infinuantur, non esse
necessarium judicamus, vicinos, vel alios testes ad«
bibere. Nam superfiuum est privatum testimonium,
cnm publica monumenta sufficiant,44
12 *

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