Full text: Volume (Bd. 4 (1844))

4 I. v. Lähr über den Status»
liettverhältnisse sich besinden. Sie entsprechen
zum Th eile der zweyten Frage. Nur der
Einfluß der Familienverhältnisse auf das Ver-
mögen begründet Vermögensrechte. D.pitt e ns
dingliche Rechte. Diese sind ebenfalls abso-
lut und geben dein Berechtigten Herrschaft über
eine Sache. Sie entsprechen dem ersten Theile
der dritten Frage. Viertens Obsigat.ioncn,
Actioncn(L) und Ereeptionen. Diese sind rela-
tiv. Sie begründen nur ein Verhaltniß zwi-
schen bestimmten Personen, in Gefolg von wel-
chem die Willkühr der einen der der andern in
Rücksicht auf bestimmte Leistungen so' unter-
worfen ist, daß durch die Erfüllung das ganze
Verhältniß vernichtet wird. Diese Rechte ent-
sprechen dem zweyten Theile der dritten
Frage (2).

0) Auch dingliche Klagen gehören hierher. Diese
können zwar mögliche r Weise gegen Jeden statt
staden, weil bep absoluten Rechten eine Nichtaner-
kennung des Rechtes von Jedem denkbar ist.
Das Klage recht findet dagegen immer nur gegen
bestimmte Individuen statt, die das absolute Recht
nicht anerkannt haben.
(2) Unterhol zner musische Abhandl. Th. 1. Nö.
3. Heise Grundriß 3te Ausg. S. 16. Note S.

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