Full text: Volume (Bd. 4 (1844))

114 VIII. v.Löhr von dem Erbrechte der Mutter.
ex Tertulliano SCto gerufen wer-
den ei)* •
Wie sich die Sache verhielt, wenn der Verstor-.
bene ein Weib war und Kinder hinterließ, ist
für das alte Recht aus unfern bisherigen Quel-
len nicht zu entnehmen. Alle bis jetzt bekann-
ten Stellen sprechen nur von ' em Falle, wo
der Verstorbene ein Mann war. Soviel ist ge-
wiß, daß die Kinder eines Weibes ihre Groß-
mutter nicht ganz ausschlosien (2) und daß der
spätere Vorzug dieser Kinder erst durch eine
Verordnung von Gratian, Valentinian
und Tyco dos hcrbcpgcführt worden ist(3).
posse admitti, si filia in bonorum possessione
petenda eessavetit , verum non erit; succedit:
enim filiae ; et ideo dicendum erit, matrem ,
donec jilia bonorum possessionem petere potest,
bonorum possessionem accipere non posse , quo-
niam succedere quasi legitima speraretur. fr. 2.
§. 9. D* 38, 17.
(1) fr. 2. J. 8. 9. 10. fr. 8. D. 38» 17.
(2) Sed et filiae suae mortuae filius vel filia op-
ponitur ex constitutionibus matri defunctae,
id est, aviae suae. §. 3. l. 3. 3.
(3) C. 4. C. 6, 57. — c. 3. C. Th. 5, 1. In dieser
Stelle wird wohl nur darum von der Sueeession
.in daö Vermögen der emancipirren Tochter ge-
sprochen, weil auch,zugleich die Erbrechte des Va-
ters geregelt werden sollen.

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